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Einweihung Turnhalle - Alles unter einem Dach
Endlich ist es soweit, die neue Sportanlage kann eingeweiht werden. Damit hat die Aufopferungsbereitschaft vieler Handwerker und Bauhelfer und auch des Vorstandes - über Jahre hinweg - endlich ein Ende gefunden. Gerüchten zufolge plant der Verein ab dem nächsten Jahr ein Schwimmbad mit Whirlpools und Saunalandschaft sowie 2 Tennisplätze und 19 Loch-Golf-Anlage. Dieses wurde jedoch vehement vom Vorstand dementiert (jedenfalls jetzt noch). Denn nur wer mit vollem Einsatz wirklich dabei war, kann nachfühlen, wieviel Nerven, Kraft und Anstrengung diese Sportanlage gekostet hat.
Aber schauen wir doch mal zurück. Im November 1994 wurde der Bau dieser Sportanlage vom Verein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen. Unterschiedliche Modelle wurden diskutiert: Verwinkelte oder doppelstöckige Bauweise, Putzbau, Billigplatten, usw.. Aus Kostengründen wurde vereinbart, eine Splittung in 2 Bauabschnitte vorzunehmen. Wenn nun bei der Anlage des Sportplatzes und beim Bau des Umkleidegebäudes die Eigenleistung des TV Hassendorf nicht in dem kalkulierten Rahmen realisiert worden wären, dann hätte u.a. die Verpflichtungsermächtigung der Gemeinde über 150.000,- DM für die Kostendeckung sorgen müssen. Eine zusätzliche Herausforderung für alle Beteiligten, diesen Betrag voll und ganz für den 2.Bauabschnitt zu nutzen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir im Vorstand des TV Hassendorf für uns selbst ein kontinuierliches Kostencontrolling durchgeführt.Die Einweihung des 1.Bauabschnitt konnten wir 1997 - im Jahre unseres 50-jährigen Jubiläums - mit vielen Freunden zusammen feiern. Mit Eigenleistungen in Höhe von 300.000,-DM haben wir die Grundlage für weitere Bauaktivitäten gelegt. Durch die Jubiläumsvorbereitungen für den offiziellen Akt am 05.November’97 sowie das Festwochenende im Juni 1998 gebremst, haben wir im Herbst 1998 unsere Fundamentarbeiten beginnen können. Ursprünglich war nur ein kleiner Raum, mit den Abmessung 7m mal 10m geplant. Sicherlich nur eine Notlösung, die nach der ersten Nutzung an ihre Grenzen gestoßen wäre. Damengymnastik und Tischtennis in Kleinstgruppen - mehr wäre nicht drin gewesen. Wie stolz konnten wir im Januar 1999 sein, anlässlich des Richtfestes unserer 12m mal 20m großen Sporthalle sowie den 2 Geräteräumen.
Nun ist es endlich soweit. Am 20.Mai 2000 - 19190 Tage nach der Gründung des TV Hassendorf - können auch wir endlich unsere Milleniumshalle einweihen. Fußball, Tischtennis, Damengymnastik und Kinderturnen alles unter einem Dach.
Die Kosten und die Finanzierung: Auf Pump haben wir diese Halle bauen müssen. Das bedeutet, das einige Vereinsmitglieder mit ihrem privaten Vermögen zur Zeit noch für einen Kredit (Summe = 60.000,-DM) bei einer ortsansässigen Bank bürgen. Damit konnten wir die finanziellen Engpässe weitestgehend überbrücken. Aber auch die Vereinskasse musste herhalten. So wurde eine weitere Zwischenfinanzierung durch unsere Mitgliedsbeiträge getätigt, damit die Kreditzinsen so gering wie möglich gehalten werden konnten. Zusätzlich wurden die Zinskosten durch die einmalige Spende in Höhe von 5.000,- DM von Rudi Ottens gedeckt. Unserem Rudi und seiner Familie herzlichen Dank. Nur durch diesen gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten können Träume wahr werden, sodaß wir alles unter einen Hut bekommen können.
Kalkulierte Kosten 2. Baubschnitt: 575.000 DM
Finanzierung: Zuschuß durch Landkreis Rotenburg:115.000,- DM Zuschuß durch den Kreissportbund:50.000,- DM Zuschuß Gemeinde Hassendorf:110.000,- DM (Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 150.000,-DM)
Da wir noch diverse zusätzliche Arbeiten ausgeführt haben belaufen sich die Eigenleistungen des TV Hassendorf auf ca. 350.000,-DM. Für den 1. und 2. Bauabschnitt sind also Eigenleistung in Höhe von ca. 650.000,- DM erbracht worden. Ein phantastisches Ergebnis, das nur mit eurer Unterstützung möglich war. Aber es geht noch weiter: Der Lage des Sportplatzes nördlich der Bundesstraße muß durch eine erheblich verbesserte Verkehrssicherung Rechnung getragen werden. Die im 2.Halbjahr zu installierende Ampelanlage kann natürlich nur die Gefahr von Unfällen verringern, aber nie ausschalten. Ein Dank auch an die Gemeindevertreter, die sich ohne Ausnahme hierfür eingesetzt haben. Man kann wieder einmal staunen, was in einer kleinen Gemeinde alles möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen! Weiter so! Unserer Dank gilt aber auch der Feuerwehr, die immer wieder mit einspringen musste. Aber auch der Schützenverein und der Singkreis haben uns natürlich bei vielen Veranstaltung unterstützt.
TVH-Vorstand im Mai 2000
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